Naturfototage FFB

In diesem Jahr fanden vom 22. bis 25. August bereits zum 21. Mal die internationalen Fürstenfelder Naturfototage im Veranstaltungsforum Fürstenfeld statt. Dieses Mal konnten wir zu Zweit an einem der Seminare teilnehmen und ich habe auch noch unser recht neues „Ultra-Teleobjektiv“ eingesetzt. Hier ein kleiner Bericht für euch!

Der Ulla Lohmann-Tag

Bereits am ersten Tag der 4-Tägigen Veranstaltung gab es ein Tagesseminar der bekannten Reise-Fotografin Ulla Lohmann. Wir kennen sie schon etwas länger, letztes Jahr hatte ich sie auch auf der FOR-Fotomesse (hier mein Bericht dazu) in München getroffen und mich sehr nett mit ihr und ihrem Mann unterhalten. In diesem Jahr war sie nicht allein – letztes Jahr im Sommer kam Söhnchen Manuk auf die Welt, der seine Eltern fleißig um den ganzen Globus begleitet und der auch am Seminartag mit dabei war.
Die anderen Seminarteilnehmer und wir erfuhren einiges zu den Themen wie man sich auf die Fotografie während der Reise vorbereitet, sich ein spannendes Thema mit einer richtigen Story hinter den Bildern überlegt. Aber auch mit welchen Mitteln bei den verschiedensten Witterungsverhältnissen man seine Ausrüstung am besten schützt und wie man seine Ergebnisse an den Mann bringen kann. Es war schon spannend mal einen Einblick in die Arbeit zu bekommen, die hinter ihren Vorträgen und Büchern steckt. Davon ist nämlich die meiste Zeit nicht der Fotografie gewidmet, sondern Vor- und Nachbereitung. 
Am Abend gab es noch eine sehr schöne und informative Multivisions-Show von ihr zum Thema „Südsee“. Und wenn die tollen Landschaftsfotos zum Teil von Ullas Mann Sebastian am Flügel begleitet werden, ist das wirklich ein grandioses Erlebnis.

Flugshow am Samstag

Am Samstag Nachmittag machte ich mich noch einmal alleine auf den Weg nach Fürstenfeldbruck. Ich wollte unbedingt unser noch recht neues Tele (Brennweite 100-400) testen – und was eignet sich da besser, als die Flugshow der Greifvogelstation Hellenthal zu fotografieren?
Nach der Vorstellung der Falknerinnen und Falkner und ihrer Tiere ging es mit verschiedenen Flugmanövern los. Und ich musste feststellen, dass mein Standort für die schnellen, kurzen Flüge der wunderbaren Vögel nicht unbedingt geeignet war. So versuchte ich einfach möglichst spannende Nahaufnahmen der Tiere im „Ruhezustand“ zu bekommen und bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen.
Es ist auch erstaunlich zu sehen, wie hervorragend das Rauschverhalten der Fuji X-T2 ist – ich habe trotz strahlender Sonne die meisten Fotos mit ISO 640 gemacht. Das Objektiv lässt mit dem Tele-Converter (wir haben den 1,4x) höchstens Blende 8 zu und da ich auch sehr viele Bilder mit einer Zeit von 1/800 sec. gemacht habe, muss halt die ISO nach oben.
Aber macht euch selbst ein Bild – die Fotos sind alles „nur“ jpg-Dateien und praktisch nicht bearbeitet.

Nach der Greifvogelschau hatte ich mir noch kurz die Ausstellung der „Glanzlichter“ des Jahres 2018 angeschaut und einen kurzen Rundgang durch die anderen Gebäudeteile gemacht mit verschiedenen Fotoausstellungen und dem Händlermarkt. Nur Zeit um vielleicht doch noch etwas zu kaufen war leider (bzw. zum Glück) nicht.

Im nächsten Jahr finden die Fototage übrigens vom 23. bis 26. April statt. Hier noch einmal der Link zur Veranstaltungseite „Glanzlichter“

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