Sunsets am Ammersee

Immer mal was Neues! Etwas „ungewöhnlich“ ist es in diesem Jahr mit all meinen Blogs zu meinem Jahresfotoprojekt schon: 
Es gibt einen Bericht über einen tollen Natur-Fotoworkshop am Ammersee, bei dem ich sehr kurzfristig Anfang Mai teilnehmen konnte! Und über den ich auf jeden Fall noch berichten wollte. Für euch habe ich natürlich auch einige Fotos – viel Spaß!

 

Treffen am Ostufer

Für mich ist der Ammersee ja kein „Unbekannter“. Schaut einfach mal auf unserer Reisefotografieseite (Picturehunters.de) vorbei, da gibt es immer wieder Berichte über unsere Touren.
So hatte ich auch erst einmal keine Workshop-Teilnahme dort geplant. Nachdem aber meine liebe Fotofreundin Bee mit dabei war und kurzfristig ein Platz frei wurde, hatte ich mich entschlossen, doch mal mitzumachen. Endlich mal wieder was mit anderen Fotografen unternehmen, unter Menschen kommen in dieser „blöden“ Zeit klang doch gut.
Der Workshop wurde vom Landschaftsfotografen Michael (Michi) Kraus organisiert, der gleich um die Ecke am schönen Ammersee wohnt und sich somit bestens auskennt. Schaut mal auf seiner Seite vorbei, wenn ihr echt tolle Landschaftsaufnahmen sehen wollt!
Fotofreundin Bee wohnt am Bodensee und hatte damit eine etwas weitere Anreise. Wir verabredeten uns bei mir zu Hause und fuhren von dort gemeinsam mit „Roadee“, unserem Campervan, an den See.

Der Einstieg mit einem tollen Sonnenuntergang

Die kleine Fotogruppe hatte sich am frühen Nachmittag des Samstags in Buch am Ostufer getroffen. Gestartet wurde mit ein paar Grundinfos zur Fotografie und der Langzeitbelichtung mit ND-Filtern, dann verteilten wir uns um den Steg und machten die ersten Aufnahmen.
Ab 17 Uhr gab es eine kurze Pause, ich fuhr mit Bee ein Dorf weiter, wo wir gemütlich das von ihr vorbereitete und mitgebrachte, leckere Abendessen auspackten und mit Blick auf den See genossen.
Nach 18 Uhr trafen wir uns zum Sonnenuntergang wieder in Buch am Steg.
Es kamen immer mehr Wolken, was natürlich für einen Sonnenuntergang ganz gut sein kann und für wunderbare Farben am Himmel sorgt. Vom Steg ging es noch zu einem Bootshaus, der See war komplett ruhig und so ergaben sich wunderbare Spiegelungen der Wolken auf der Wasseroberfläche.
Wir hatten eigentlich alle unsere Kameras schon eingepackt, als Michi gegen 21 Uhr den Kurs beendete – aber auf dem Weg zu den Autos war der Himmel noch so toll, dass ich die letzten drei Aufnahmen im Album unbedingt noch mit dem Handy machen musste.
Mit Bee im „Roadee“ ging es dann nach Hause, wo wir recht bald ins Bett gingen – denn morgen mussten wir früh starten.

Vom Sonnenauf- bis zum -untergang

Es sollte ein langer Tag werden. Wir trafen uns kurz nach 5 Uhr früh in Schondorf am Westufer vom See.
Leider gab es kaum Wolken und so wurde der Sonnenaufgang nicht sehr „spannend“. Toll war aber der Blick über den See in die Berge.
Danach gab es erst einmal ein kleines Frühstück, das ein Teil von uns in einer schon offenen Bäckerei holte. Im „Picknickbereich“ im Summerpark in Utting genossen wir die Sonne.
Bee und ich fuhren dann noch gemütlich am See entlang, der nächste Treffpunkt war für 9 Uhr am Parkplatz vom Kloster Andechs angesetzt.
Dort ging es gemeinsam bis zu einem versteckten, kleinen Wasserfall, an dem wir unser Können bei der Filterfotografie erweiterten.  
Nach dem anstrengenden Aufstieg aus dem Bachtal hoch zum Kloster trennten sich unsere Wege erneut. Bee und ich machten an einer schönen ruhigen Stelle in der Nähe der Ammer gemütlich Mittagspause. Schon praktisch, wenn man seinen Kühlschrank und Besteck und Geschirr mit dabei hat – „Roadee“ sei Dank.
Es ist immer noch sehr heiß, als wir uns um 15 Uhr in einem kleinen Dorf treffen für den nächste Fotospot. Es ging zu einer kleinen, malerischen Kapelle, die wir aus allen möglichen Richtungen in Bildern festhielten.

Es war einfach zu heiß, um sich auf schöne Fotos zu konzentrieren – und Schatten gab es bei der Kapelle fast keinen. Gegen 17 Uhr ging es wieder zu den Autos, wir fuhren am Ostufer vom See zum nächsten Treffpunkt, aßen ein bisschen was zu Abend und ratschten über verschiedene Themen.
Dann wurden die Gummistiefel ausgepackt und es ging ans Ufer, nochmal einen tollen Sonnenuntergang einfangen.
Dieses Mal sogar mit „Elementen“ im Vordergrund. Ich testete verschiedene Filtermöglichkeiten, schon toll, was man alles machen kann.
Mit unglaublich tollen Himmels-Farben ging das Workshop-Wochenende kurz vor 21 Uhr zu Ende. 
Ich fuhr Bee noch zum Parkplatz an der Autobahn, dann ging es ziemlich müde auch für mich nach Hause, was zum Glück ja nicht so weit weg ist.

Am Rande

Wer mich kennt, weiß, dass ich immer auch ein paar Fotos „nebenbei“ mache. Also „BTS“-Bilder (Behind the scenes). 
Ich versuche dabei auch einige „neutrale“ Bilder zu machen, um keine Persönlichkeitsrechte zu verletzen oder frage einfach, für wen das in Ordnung ist.
Hier ein paar Aufnahmen vom gesamten Wochenende:

Mein Fazit:

Ich kann die Fotoworkshops von Michael echt empfehlen. Wir hatten viel Spaß, er erklärt die Technik sehr gut und geht auf alle Teilnehmer gut ein – je nachdem, welchen Wissensstand man hat.
Es war aber auch ein „teures“ Wochenende 😉
Was natürlich nicht am Preis für den Workshop lag sondern an der Tatsache, dass ich mich danach endlich mal für ein richtig gutes Filtersystem von NISI entschieden habe.
Da mein Schatz und ich sehr gerne Langzeitbelichtungen von Wasser machen und dieses Thema noch besser umsetzen wollen, war es mal an der Zeit. Mal sehen, ob und wann es einen Bericht zu dem Thema geben wird.

One thought on “Sunsets am Ammersee

  1. Bee

    Immer wieder herrlich mit Dir gemeinsam Zeit zu verbringen und auf Abenteuertour zu gehen! Besonders spannend finde ich immer die Tatsache, wie viele unbeobachtete Momente Du erwischt bei den BTS, also am Ende doch nicht so unbeobachtet, wie man denkt Es sind immer so schöne Erinnerungen mit Dir – ob vor oder hinter oder sogar mit der Kamera. Ich bin sehr dankbar für Deine Spontanität, Deine Abenteuerlust und Dein gut gemeintes Gemotze, wenn man Dich zum Wunder eines Sonnenaufgangs aus dem Bett katapultiert. Du bist ein Geschenk (und Roadee. Den lieb ich auch seeeeehr! Der darf mit mir überall hin)…

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